Homberg, 27.12.2020
Zahlen und Fakten zur Hinrunde

Nachdem wir vor Weihnachten an dieser Stelle die sportliche Situation unserer Regionalligamannschaft insgesamt positiv bewertet und optimistisch Richtung Rückrunde geschaut haben, wollen wir heute noch ein paar Zahlen sprechen lassen.

Bislang ist Philipp Gutkowski der "Dauerbrenner" unseres 24 Spieler umfassenden Kaders, als einziger Akteur stand er in allen zwanzig Begegnungen von Anpfiff bis Abpfiff auf dem Feld. Dementsprechend hat der zweite Torwart, der aus Bremen gekommene Felix Buer, bislang noch keinen Einsatz zu verzeichnen. Er hätte vermutlich im Pokalspiel beim SV Sonsbeck - und dann auch in den hoffentlich erreichten nächsten Runden - zwischen den Pfosten gestanden, aber dazu ist es aus den bekannten Gründen leider nicht gekommen. Als dritter Torwart gehört Andreas Kossenjans zur Mannschaft, der eher für den "Notfall" zur Verfügung steht und auf den bislang noch nicht zurückgegriffen werden mußte. Von den Feldspielern blieb allein Metin Kücükarslan verletzungsbedingt ohne jede Spielminute, wann es für den bewährten Sechser weitergeht, ist nach wie vor kaum abzusehen. Marvin Lorch und Ricardo Antonaci haben dagegen in sämtlichen Spielen mitgewirkt, Lorch gehörte - wie Gutkowski - jedesmal der Startelf an. 67 Wechsel hat Trainer Sunay Acar in den bisherigen zwanzig Partien vorgenommen, am meisten "betroffen" waren Nicolas Hirschberger (sechsmal ein- und siebenmal ausgewechselt), Clinton Asare (siebenmal ein- und viermal ausgewechselt) sowie Said Harouz (je sechsmal ein- und ausgewechselt).

Der Kader des VfB Homberg wies zu Saisonbeginn ein Durchschnittsalter von 25,5 Jahren auf, das ist im Ligavergleich der dritthöchste Wert. Die Mannschaften von Rot-Weiss Essen (26,2) und Bergisch Gladbach 09 (26,0) sind im Schnitt "älter", die zweiten Mannschaften der Bundesligisten 1. FC Köln, Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach weisen Werte von unter 22 auf. Übrigens wurde bei der Rechnung "Oldie" Andreas Kossenjans nicht einbezogen, ansonsten würde der VfB Homberg das durchschnittlich älteste Team stellen.

Insgesamt sind in 205 Regionalliga-Spielen 560 Tore gefallen, achtzehn Treffer davon für die Gelb-Schwarzen. Das ist eher wenig: Nur Alemannia Aachen, das aber noch drei Nachholspiele auszutragen hat, und die Sportfreunde Lotte haben seltener getroffen. Man muß dabei allerdings berücksichtigen, daß kein einziger der fünf nominellen VfB-Angreifer verletzungsbedingt durchgehend zur Verfügung stand. Von 1800 möglichen Spielminuten erreichte Danny Rankl gerade mal 706, bei den Kollegen waren es noch weniger - man kann in der Rückrunde also auf Besserung in Sachen "Gesundheit" und damit in Sachen "Torerfolge" hoffen. Neun Homberger Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen, ein Verteidiger des Bonner SC steuerte ein Eigentor bei. Danny Rankl und Marvin Lorch führen derzeit mit jeweils drei Treffern die interne Wertung an, Rankl war dabei effektivster Angreifer (Torerfolg alle 235 Minuten) vor Nurettin Kayaoğlu (249), Said Harouz (303) und Samed Yesil (318). Bei den Gegentreffern sieht es so aus: Nur die drei Letztplazierten der Tabelle hatten mehr "Einschläge" zu verzeichnen als der VfB Homberg (38): Sportfreunde Lotte (41), Rot Weiss Ahlen (40) und Bonner SC (40). Heim- und Auswärtsbilanz der Gelb-Schwarzen sind ziemlich ausgeglichen: In der "Heimtabelle" rangiert man als Fünfzehnter knapp über und in der "Auswärtstabelle" als Siebzehnter knapp unter dem Strich. Einen Elfmeter gegen den VfB Homberg gab es bislang nicht, die Gelb-Schwarzen bekamen zwei Strafstöße zugesprochen: Pascale Talarski traf in Münster zum 2:1, Samed Yesil stellte - wenn auch erst im Nachschuß - gegen die U21 des 1. FC Köln den 3:1-Endstand her. Das einzige Eigentor unterlief Harris Kaltak beim 0:4 in Rödinghausen, bester Vorbereiter ist bislang Talarski, gefolgt von Ricardo Antonaci und Nicolas Hirschberger.

43 Verwarnungen - das sind die sechstmeisten der Liga - sind gegen den VfB Homberg ausgesprochen worden, Clinton Asare, Mike Koenders und Pierre Nowitzki haben wegen der fünften gelben Karte jeweils einmal aussetzen müssen. Rot Weiss Ahlen (67) ist in dieser Statistik übrigens "Spitzenreiter" vor dem SC Wiedenbrück (53) und dem Wuppertaler SV (51), Borussia Dortmund U23 rangiert mit nur 17 Verwarnungen am anderen Ende der Skala. Bei den gelb-roten Karten "führen" Wiedenbrück, der SV Lippstadt 08 und die Sportfreunde Lotte mit drei Ampelkarten, die Homberger kommen auf zwei (Necirwan Mohammad und Harris Kaltak). Mike Koenders und Thorsten Kogel haben die beiden roten Karten des VfB Homberg gesehen, Lippstadt und die Sportfreunde Lotte bringen es auf drei und damit auf den Höchstwert. Neben den beiden Spitzenmannschaften Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund U23 blieb noch Rot-Weiß Oberhausen ohne jeden Feldverweis.

Ein Blick auf die Zuschauerzahlen darf in einem Text wie diesem normalerweise nicht fehlen, diesmal macht das aber keinen Sinn. Mit bitterem Humor könnte man attestieren, daß es neben sechs "Geisterspielen" auch vier "ausverkaufte" Heimspiele gegeben hat. Ausrechnen kann man auch, daß im PCC-Stadion vor Publikum durchschnittlich nur 0,25 Zähler geholt wurden, während es vor leeren Rängen 1,67 waren... Aber hoffen wir lieber, daß es "irgendwann" wieder besser wird, was die Pandemie-Lage angeht.

A propos Pandemie: Im Vorjahr wurde die Saison vorzeitig abgebrochen und die Abschlußtabelle an Hand des Quotienten "Punkte pro Spiel" errechnet. In dieser Wertung sieht es aktuell so aus:



Das rettende Ufer ist also zum Greifen nah, wir wünschen dem Team, daß es in der Rückrunde den notwendigen Boden gutmachen kann. Weiter geht es schon am 16. Januar 2021 beim SV Lippstadt, einem der berühmten "Gegner auf Augenhöhe".

pjg (276 )
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